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Dienstag, 30. Dezember 2014

Trailerpark in Berlin, 06/12/14

Ich habe euch zwei Konzerte versprochen, also bekommt ihr auch zwei. Allerdings werde ich bei dem hier leider nicht so viel sagen können. Sorry.

Noch vor Einlass wartete eine lange Schlange Trailerparkfans vor der Columbiahalle darauf, eine wilde Party zu feiern, die neuen Songs live zu hören und die Band in echt zu sehen. Zudem war es das Record-Release-Konzert, also musste noch irgendwas verrücktes passieren. Kurz gesagt: Vorfreude und Vorglühen vor der Halle.

Ich halte mich kurz, da ich leider nicht viel Zeit habe. Aber: Trailerpark spielten sehr lange und die Menge war gut gestimmt. Ich habe leider den Fehler begangen und bin mitten in die Menge vor der Bühne geraten, also dem Herzstück des wilden Rumgepoge, -gespringe und sonst was. Okay, es war eigentlich nicht sehr schlimm, bloß etwas brutal. Also lasst euch eins gesagt sein: Trailerparkkonzerte sind alles andere als ruhig, doch das hat wahrscheinlich auch niemand erwartet.

Es wurden viele Songs aus dem neuen Album "Crackstreet Boys 3" gespielt und einige aus "Crackstreet Boys 2", aber da von dem die meisten Lieder auf dem Index stehen, durften sie nicht gespielt werden. Außerdem noch "Drogen" und "Trostpreis", zudem als Premiere ein eigenes Lied von Sudden. Der bringt übrigens bald ein neues Album raus. Echt super.

Dieses Release-Konzert war nicht so krank wie das letzte, denn diesmal wurde ein Fan "nur" auf der Bühne von den Bandmitgliedern tätowiert. Am Ende wurde noch eine Pianoversion von "Bleib in der Schule" gespielt, sehr rührend. Selbst da haben einige versucht zu pogen.
Insgesamt also ein schönes Konzert, auch wenn es einigen eingefleischten Trailerpark-Fans zu harmlos war. Dennoch würde ich Leuten in schlechter körperlicher Verfassung nicht raten, vorne vor der Bühne zu sein, denn da geht es am meisten ab.
Jetzt habe ich doch mehr geschrieben als erwartet. Auch gut. Links und Fotos folgen später.

P.S. schönes neues Jahr ♥

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Traded Pilots und Cosmo Sheldrake in Berlin, 01/12/14

Es war der erste Tag im Dezember. Noch lag kein Schnee auf den Straßen, doch kalt war es allemal. Ein junges Mädchen machte sich auf den Weg zum Privatclub in Berlin. Es lief die lange Straße entlang, ein rotes leuchtendes "P" in der Ferne diente ihm als Wegweiser. Im Club war es warm und es gab kostenlose Salzstangen. Konnte der Abend da noch besser werden?

Tatsächlich.
Überraschenderweise gab es eine Vorband, nämlich die "Traded Pilots". Sie sind eine kanadisch/britische Band die in Berlin lebt und aus Emma Greenfield (Gesang und Gitarre) und Samuel Vance-Law (Gesang und Violine) besteht, die beide eine sehr sympathisch-süße Ausstrahlung haben.


Ihr Genre bezeichnen sie selbst als "Freak-Folk", was auch ziemlich zutreffend ist (sorry für die hohe Anzahl an Alliterationen).
Die beiden haben eine tolle Bühnenpräsenz: zwar etwas nervös, aber dennoch lustig und charmant. Die Musik war auch gut. Vor allem der vielsaitige Umgang mit den Instrumenten war bemerkenswert.
Traded Pilots waren vom Musikstil nicht unbedingt die beste Vorband für Cosmo Sheldrake, doch solange die Musik gut war, ist es nicht so schlimm. Falls ihr die Band unterstützen wollt, könnt ihr es hier und hier. Und nun ein Video.



Kurze Zeit später war es dann soweit: Cosmo Sheldrake kam auf die Bühne. Es gab es ein kleines technisches Problem, weswegen sich der Beginn verzögerte, doch als es losging, ging es richtig los.
Als erstes wurde eine coole Version von Belle Stars' "Iko Iko" gespielt, bei der die Leute abgingen.
Man sollte unbedingt wissen, dass Cosmo Sheldrake seine Songs live "zusammenbaut", indem er verschiedene Geräusche bzw. seine Stimme aufnimmt und einen Loop daraus erstellt oder sie zwischendurch einspielt. Mit einem guten Musikgefühl könnte man somit im Grunde jedes Lied covern.

Des Weiteren spielte er eigene Songs, inspiriert von Gedichten (z.B. "The Fly" von William Blake) und unter Verwendung von Geräuschen auf der ganzen Welt, wie das eines Korallenriffs. Hier mal das Geräusch eines gesunden Riffs:



Die Stimmung war ausgelassen und es passte alles ziemlich gut zusammen. Cosmo Sheldrake hatte ein "Woooho!" aus dem Publikum aufgenommen und in einem Loop verarbeitet. Dann hat er dazu gebeatboxt.
Insgesamt war das Konzert echt lustig und ich fand es inspirierend. Man kann anscheinend aus allem (gute) Musik machen.



Donnerstag, 4. Dezember 2014

Song Of The Month - November '14

Hello again my friends, stalkers and everybody else. I'll always find some excuses for my low posting activity. Right now there are exams going on. Later there will be Christmas, New Year and for January I'll find some excuses, too. But I promise to write about at least two concerts this month. But not in English. Sorry.

The current song of the month is so fresh, it could as well be called "Song of The Week". This time it is Sizarr's  "Scooter Accident". If you watch the video it might remind you of the movie "The Place Beyond The Pines" (with Ryan Gosling, Bradley Cooper and Eva Mendes). That's because it is in fact a reference to it. I don't want to spoil anything, but in the music video you will see a guy walking around a funfair, but he doesn't seem to have any fun at all. Then he gets out, on his motorcycle, drives through a forest and then...

The song and the video are made for each other. At the beginning it's calm, the velvety and soulful voice of Fabian Altstötter is asking some questions and as the singing stops, the rhythm speeds up. It gets slower, again singing, again speeding up and THEN there is both - exciting rhythm and the voice. At the same time something dramatic happens in the video. The end is more dramatic, though. There are squeaky sounds and an abrupt ending, not only of the music.

All in all the song consists of many changes between slow and fast parts, which makes it interesting and exciting. But Sizarr always make interesting music that seems to have many different influences. Maybe they are the German version of Alt-J. Maybe not. Who cares. You don't. You just want the song. Here you go.



P.S. Their next album will be released in February 2015.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Lied des Monats - November '14

Hallo Freunde, Stalker und alle anderen. Ich glaube, ich werde immer eine Ausrede für meine wenigen Artikel finden. Momentan ist Klausurzeit. Darauf folgen Weihnachten und Neujahr. Für Januar wird mir auch was einfallen. Aber im Dezember werde ich über mindestens zwei Konzerte schreiben. Ischör.

Das Lied des Monats ist so frisch, es könnte auch „Lied der Woche" heißen. Es ist von Sizarr und heißt „Scooter Accident", ist aber alles andere als ein Unfall (hahaha).
Das Video ist eine Anspielung auf den Film „The Place Beyond the Pines“ (mit Ryan Gosling, Bradley Cooper und Eva Mendes). Ich will nicht spoilern, aber so viel sei gesagt: Ein Typ mit Lederjacke läuft etwas wütend aussehend durch einen Jahr- bzw. Weihnachtsmarkt, geht zu seinem Motorrad, fährt weg und dann passiert was dramatisches.

Das Lied passt sehr gut zum Video, sowas kommt nicht immer vor.
Es beginnt ruhig, mit Fabian Altstötters Stimme, die Fragen stellt. Kurze aufregende Unterbrechung ohne Gesang, wieder ruhig, wieder Fragen, wieder aufregende Unterbrechung und dann geht’s richtig los. Im Video passiert zu dem Zeitpunkt auch was Neues.
Generell gibt es im Lied ein Spiel zwischen Ruhe und Unruhe. Am dramatischen Ende erklingen dann auch leicht quietschige, dramatische Töne.

Es wurde zwar schon oft gesagt, aber Sizarr sind einfach eine deutsche Band, die alles andere als deutsch klingt. Träumerische Klänge und eine leicht samtige, gefühlvolle Stimme macht Sizarr zu einer Band mit hohem Wiedererkennungswert.

Das nächste Album erscheint Ende Februar, hier könnt ihr schon „Scooter Accident“ hören und sehen:

Samstag, 1. November 2014

Lied des Monats - Oktober '14

Der Sommer hat sich dem Ende zugeneigt, die Sonne ihre letzte Wärme verteilt. Da passt kein schnelles, aufgedrehtes Lied. Da passt Lana Del Rey.

Einige werden jetzt sicher sagen: „Ey, nicht die. Die kennt doch jeder. Mach mal nicht so’n Mainstream-Zeug. Ich will ’ne Indie-Band!“ Keine Sorge, ich werde früher oder später noch einige Bands vorstellen. Aber heute ist dieses Lied dran. Man kann es nur auf diversen Videoplattformen finden, nirgendwo kaufen. Und das, obwohl es so ein „Mainstream-Zeug“ ist.

„Never Let Me Go“ ist der Titel dieses Songs. Es ist so ein gemütliches, langsames Lied und klingt ziemlich alt. Liegt wohl am langsamen Rhythmus, dem Lo-Fi-Sound und dem fehlenden Synthesizer. Außerdem können die meisten Leute es nicht über den Handylautsprecher abspielen. Probiert’s mal aus.
Der Text handelt von einer großen Liebe und den Wunsch, mit der geliebten Person ein aufregendes Leben zu führen. Kein ungewöhnliches Thema bei Lana Del Rey. Allerdings hat es einen hoffnungsvolleren Ton als viele ihrer anderen Lieder, z.B. Gods and Monsters oder Carmen.

Insgesamt hat das Lied eine sanfte, süße und kuschlige Art. Ja, das klingt ziemlich mädchenhaft, aber was soll's. Man kann damit gut vor dem kalten Herbst fliehen. Oder halt nicht. Hört einfach zu:

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Pool und The 1975 in Berlin, 12/10/14

Es gibt Bands, von denen man denkt sie seien total bekannt, will jemandem darüber erzählen und dann kommt nur ein „Wer?“ als Antwort. Dann gibt es Bands, zum Beispiel The 1975, die man für ziemlich unbekannt hält und dann steht man vor dem Club, am Ende einer hunderte Meter langen Schlange, und wundert sich darüber, wieso so viele junge Mädchen diese Band sehen wollen. Tatsache.

Pool im Urlaub (das ist natürlich ein Scherz)
Als Vorband spielten Pool. Drei junge Typen aus Hamburg, für die es anscheinend stetig bergauf geht. Vor einem Jahr habe ich sie noch beim FWTB im kleinem Lido gehört, jetzt waren sie Support für The 1975. Nicht schlecht.
Nicht schlecht ist auch deren Musik. Sie hat sich zwar etwas verändert, aber das ist nichts Ungewöhnliches. Die Gitarre klingt immer noch munter und der Bass etwas funky. Lediglich die Stimme wird ab und zu getunt. Schade eigentlich.
Pool haben locker mit dem Publikum gesprochen, das fast immer mit Kreischen geantwortet hat. Vor allem wenn The 1975 erwähnt wurden. Auch insgesamt kamen sie ziemlich gut an, obwohl sie nicht „Harm“ gespielt haben, das meiner Meinung nach echt cool klingt.

Ihr könnt euch die Lieder bei Soundcloud anhören und auch runterladen. Einmal „Harm“ für euch und einmal ein jüngeres Lied:




Nun zu The 1975. 
Ziemlich pünktlich um 22 Uhr ging es los, das Rechteck hinten auf der Bühne leuchtete weiß, Rauch und Gekreische füllten das Astra. Dann kamen die vier Typen auf die Bühne, ganz zum Schluss Matt Healy (der Sänger und Gitarrist) lässig bzw. etwas fertig mit einer Zigarette (?) in der Hand. Später kam noch eine Flasche Wein dazu. Er lebt seine Lieder.
Eine Stunde wurde gespielt, leider kein einziges neues Lied. Aber es wurde von einem neuen Album berichtet, das bald aufgenommen werden soll. Nach der Stunde gab’s eine kurze Pause und zum Schluss wurden zweieinhalb Lieder gespielt (Erklärung folgt). Lasst mich euch nun von den Highlights berichten.

Ein einfache Rechteck ist das Markenzeichen der Band.
Erstmal Matt Healy an sich. Es gibt nur wenige Musiker, die mit einer Flasche Rotwein auf der Bühne stehen und singen. Ziemlich stilvoll. Ebenfalls stilvoll war der Saxophonspieler, der einige Lieder begleitet hat. Er gab sogar ein Solo.
Ruhiger wurde es als „Is There Somebody Who Can Watch You“ gespielt wurde. Zumindest glaube ich, dass es dieses Lied war. Matt wollte die Gesichter des Publikums sehen, jeder sollte sein Handy wegpacken und den Moment nicht filmen, sondern genießen. Am Ende schwenkten unzählige Handylichter wie Feuerzeuge zur Musik.
Bei „fallingforyou“ hatte man eine Zeit lang tatsächlich Angst, er würde von dem Lautsprecher runterfallen. Aber er hat es auch geschafft, problemlos auf dem Schlagzeug zu stehen. Alles mittlerweile schon Routine.
Ganz am Ende, als „Sex“ gespielt wurde, ging plötzlich die Musik aus. Man hörte nur noch das Schlagzeug und ganz leise eine Alarmanlage im Backstagebereich. Angeblich hatte es ein kleines Feuer gegeben, doch niemand wurde rausgeschickt. Einige glückliche Fans durften Matt Healy berühren, da er sich an den Rand des Publikums gewagt hat. Sobald die Stromversorgung wieder lief, spielte die Band „Sex“ noch mal von vorne. Dann war das Konzert auch schon vorbei.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das The 1975 Konzert voller Überraschungen steckte. Live klangen sie auch gut, obwohl die Stimme manchmal etwas zu leise war, was allerdings an der Technik lag. Ähnlich wie The Kooks haben sie viele junge weibliche Fans, doch die Jungs schafften es, cool zu bleiben. Wer die Band mag, der wird es nicht bereuen auf ein Konzert zu gehen. 

Dienstag, 30. September 2014

Song Of The Month - September '14

Yo. This time I managed to publish an article on time. I see that I've written a lot during the last four weeks. Not. Maybe I should post some pictures instead of texts. So, this was the intro-duck-tion, let's take a look at the topic.

September began with the Berlin Music Week. It's like The New York Fashion Week, but in Berlin and more about music than fashion. There were some Festivals, like the First We Take Berlin Festival (FWTB) and the Berlin Festival. The band and their song I want to present to you played at the FWTB. And they were great. I'm talking about As Animals and their song "I See Ghost (Ghost Gunfighters)". 

The song sounds a little dramatic, but cool. Zara, the singer, has a beautiful and strong voice and in "I See Ghost" she exhausts almost all possibilities of it. Every time I listen to this song I'm tempted to sing along. And I do. But at the refrain it's getting difficult for me and I sound like hamster that gets squeezed.
It's not easy to categorize As Animals' music. There's soul, there's pop and probably even more. Also the singer has a slight french accent which sounds pretty nice.

Here's your chance to sing along:

Lied des Monats - September '14

Ha. Diesmal erscheint der Artikel pünktlich. Und, wow, ich hab diesen Monat bereits zwei veröffentlicht. Ich bin ja extrem fleißig. Okay, Einleitung abgehakt, jetzt zum eigentlichen Thema. Oder auch nicht.

Bis jetzt gab es noch keine weiblichen Stimmen in dieser Kategorie. Das muss sich ändern und das ändert sich jetzt. Ich präsentiere: As Animals. Es hat nichts damit zu tun, dass der Name an „Glass Animals“ erinnert. Ehrlich.

Anfang September fand ja die Berlin Music Week statt, dazu das First WeTake Berlin Festival (FWTB) und das Berlin Festival. Beim FWTB spielten neben Catfish and The Bottlemen, Wolfman, Zoot Woman und Fickle Friends auch As Animals.
Der Auftritt war echt toll. Zara hat eine starke Stimme, deswegen ist sie wahrscheinlich auch die Sängerin der Band. Wäre zumindest eine logische Schlussfolgerung. Außerdem hat sie auch getanzt und stand nicht wie so ein Lautsprecher auf der Bühne. Aaaaaaber ich rede hier ja vom Auftritt, nicht von dem Lied.

„I See Ghost (Ghost Gunfighters)“ ist wohl das bekannteste Lied dieser noch unbekannten französischen Band. Deswegen bekommt ihr das jetzt auch zu hören. 
Es klingt etwas dramatisch, aber nicht übertrieben. Zudem ist die Stimme echt abwechslungsreich. Mitsingen ist dadurch zwar nicht unbedingt einfach, beim Refrain klingt man ein bisschen wie ein Hamster, der zerquetscht wird, aber das Lied ist dadurch interessanter. Also durch die Abwechslung. Generell sind As Animals vielseitig (aber nicht sehr vielsaitig, haha), was die Musikrichtungen betrifft.

Hier könnt ihr mitsingen:

Dienstag, 2. September 2014

Song Of The Month - August '14

Writing a blog without an internet connection is not easy. Really, I tried, but then I got tired because it didn’t work. Anyway, now everything is back to normal. Or at least what I consider this way.

It was difficult to make a decision: Alt-J vs. Trailerpark, “Evey Other Freckle” vs. “Bleib in der Schule” (=Stay at School), peculiar lyrics vs. provoking lyrics. Finally Trailerpark made it, because school just started. "Every other Freckle" sounds really cool, though.

As with their other songs, “Bleib in der Schule” contains some explicit content, but besides all these drug references and descriptions of a superstar’s lifestyle (money & um... beautiful women), there is also irony and satire. Aside from that the hook fits perfectly to the young audience. Just one request: don’t take this song literally.

The beat is not really spectacular, the song rather focuses on the lyrics. But there’s a guitar solo at the end, which is nice. Watch or listen, even if you don’t understand everything. Oh, and by the way, the video might be nsfw.

Montag, 1. September 2014

Lied des Monats - August '14

Ich bin ins berühmt-berüchtigte Sommerloch gefallen, deswegen konnte ich so lange nicht schreiben. Doch jetzt bin ich wieder da und die Entscheidung für diesen Monat fiel echt nicht leicht.

Im Rennen standen Alt-J mit „Every Other Freckle“ und Trailerpark mit „Bleib in der Schule“. Aber ich bin kein Hipster und außerdem beginnt für viele berliner Erstklässler am 1.September die Schule, deswegen fand ich das Lied von Trailerpark am Ende passender. Natürlich ist es auch für ältere Leute geeignet.

Kommen wir nun zum Lied.
Wie so oft geht es auch in diesem Trailerpark-Song um Arzneimittel, körperliche Liebe, Gesellschaftsprobleme und das Leben eines Superstars. Das alles ist verpackt in einem unkomplizierten Beat, man kann den Text deutlich verstehen  und viele Jugendliche können was mit der Hook verbinden. Am Ende gibt es außerdem ein kleines Gitarrensolo.
Ein cooler Song mit coolem Text, auch wenn ich das über viele Lieder sage.

Im Dezember erscheint das Album „Crackstreet Boys 3“. Wer es will, sollte schneller sein als die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Nur so ein Tipp.
Da ist das Video und hier das Lied: 

Mittwoch, 23. Juli 2014

15 Shark Drawings

I don't think that there's any further explanation necessary. I like sharks but they're not my favourite animals. Enjoy.


Hai
chillin' shark

cute shark
with cute eyes

It's German and means... 'shark'. Yeah. Surprise.

this one is not so cool

hidden shark

Killer.

serious business

easy

colorful and happy

not colorful and not happy

psychedelic shark

funny shark #1

funny shark #2

Shark in the dark. Not really, but sounds cool.

jumping shark

Mittwoch, 2. Juli 2014

Song Of The Month - June '14

June is over, Alt-J released a single with a Miley Cyrus-Sample, Lana Del Rey released a new album, the FIFA World Cup started - but I don’t care. Now there’s only one thing, only one thing on my mind.

Felt Tip’s song “Simple Things”. I probably wouldn’t have discovered it on my own, but thanks to some almost-hipster-guy this cool little gem became a part of my life.
When I first googled the band's name, all I got were pictures of felt tips. Pretty soon I realized that this were not the band members and so I added some more catchwords to my research. And then I found what I was looking for.

The intro/outro are pretty much the same – James Tyler sings with a slightly melancholic voice and there is a guitar softly playing in the background. Then – bam – the guitar wakes up, percussion and bass join the party, the rhythm accelerates and the song gets even cooler. Or hotter. I can’t decide.
Every now and then everything slows a little bit down, but only to create a tension and once again you find yourself jerking to the music. Or twerking. Or however you move to a song.
The videos all have a gloomy atmosphere. In “Simple Things” the singer reminds me of a zombie-vampire, but a stylish and cool one.

All en masse (ouh, j'écris en francais) this song doesn’t get boring, it does even compete with Glass Animals’ “Exxus” on my personal “most-played-in-a-row-song” –list. And I really want to hear this song live, in real life, not just on YouTube.

Dienstag, 1. Juli 2014

Lied des Monats - Juni '14

Der Juni ist vorbei, die Sommerferien zum Greifen nah. Alt-J haben ein neues Lied rausgebracht, welches ein Miley Cyrus-Sample enthält und Lana Del Rey ein ganzes Album, ohne Miley Cyrus-Sample. Doch das interessiert hier nicht.

Diesmal ist das Lied des Monats von Felt Tip und heißt ,,Simple Things“. Von alleine wäre ich sicher erst spät auf die Band gekommen, wenn überhaupt. Glücklicherweise hat mir so’n komischer Hipster-Typ die gezeigt und das Lied blieb mir im Gedächtnis.

Wenn man den Bandnamen bei Google eingibt, kommen nur Bilder von Filzstiften. Setzt man hinten noch „Band“ an, werden verschiedene Bands angezeigt. Kompliziert, kompliziert.
Nun aber zum Lied.

Es beginnt und endet gleich, also könnte man ganz einfach einen Loop erstellen, wenn man einen der Teile wegschneidet. Das Intro/Outro ist ruhig, mit Fokus auf die leicht traurige Stimme von James Tyler und gedämpfter Gitarre im Hintergrund.
Dann boom, die Gitarre springt nach vorne, der Song wird lässig, es wird wieder gesungen und alles klingt verdammt cool. Dann zieht sich die Gitarre vorübergehend zurück, es bleibt immer noch cool. Naja, und nach fast 4 Minuten ist alles vorbei.
Im Video wirkt vor allem der Sänger ein bisschen wie ein Zombie-Vampir, aber mit Stil. Auch die anderen Videos haben einen leicht unheimlichen Beigeschmack.

„Simple Things“ ist ein Lied, das live bestimmt richtig gut ankommt. Ein tanzbarer Rhythmus, eine leicht einprägsame Melodie und am Ende singt das Publikum mit, dann hat man einen wunderbaren Ausklang für ein Konzert. Man, ich will die live sehen.

Vorerst aber nur digital: 

Mittwoch, 4. Juni 2014

Song Of The Month - May '14

Omg, I know it's already June. Omg, I know I've been lazy. Omg, I know all you fans have been waiting desperately for this. Omg, I know... well... no, that's it. I didn't forget it, procrastination is just a good friend of mine.

Honestly, I'm often bored by these slow, all-acoustic songs sung by some guy who has a soft voice and serious brown eyes. Nick Mulvey is an exception. His eyes aren't brown. So it's ok.
The song "Cucurucu" starts slowly, with Nick telling a story and a subtle guitar in the background. If I wouldn't have been interested in listening to the story I would have just ignored the radio, but fortunately I gave it a chance. When the drums began, the song won over me and I looked it up on he internet.
It's a warm, nostalgic song, not one of those deadly serious ones, mainly because of the "cucurucu"-part and the beautiful melody. I really love it, this song makes me calm down and feel hopeful. Also a good song to listen to before you go to sleep. Sweet dreams. This time no soundcloud:


Montag, 2. Juni 2014

Lied des Monats - Mai '14

Wegen eines Fehlers im Raum-Zeit-Systems erscheint dieser Artikel erst jetzt, eigentlich habe ich ihn schon vor Monaten geschrieben. Bevor das Lied überhaupt veröffentlicht wurde. Echt jetzt.

Normalerweise sind ruhige Akustik-Songs nicht so mein Ding: man braucht nur eine schöne Stimme und eine nette Melodie, schon hat man viele Herzen für sich gewonnen. Bis sich der nächste Typ mit Gitarre von seiner melancholischen oder romantischen Seite zeigt. Heutzutage könnte das jeder hinkriegen, vorausgesetzt man besitzt die notwendige Technik oder kennt die richtigen Leute. 
Nichtsdestotrotz (interessantes Wort) hat es so ein Lied auf meine Playlist geschafft und ich werde auch dazu stehen. Es ist von dem Engländer Nick Mulvey, der in Cuba Musik studiert hat, und heißt ,,Cucurucu''.
Am Anfang hört man leise Musik im Hintergrund und Nick Mulvey, der anscheinend eine Geschichte erzählt. Ich würde da bereits weiterschalten, würde sich das Lied nicht noch weiter entfalten. Nach einer Minute kommt endich ein deutlicher Beat und alles gewinnt an Tempo. Also nicht ganz so langweilig wie die 08/15-Akustik-Lieder. Sollte Keine Beleidigung sein.
Zugegeben, mit dem ,,Cucurucu'' wirkt der Song wie ein Kinderlied, aber es ist irgendwie beruhigend und nostalgisch. Nachts, bevor man ins Bett geht, passt das Lied ganz gut. In dem Sinne - gute Nacht.

Diesmal kein Soundcloud:


Dienstag, 13. Mai 2014

Klaxons in Berlin, 06/05/14

Wow, es ist schon eine Woche her. Wie schnell die Zeit vergeht. 
Das war vor dem Konzert etwas anders. Viel zu früh war ich an einem Dienstagabend bei bzw. in der Kantine am Berghain.
Ein wirklich schöner Ort, gleich neben dem berüchtigten Club. Es gibt mehrere Etagen im Freien, einen Springbrunnen, eine Bar, eine Kantine (!), eine Hollywood-Schaukel und im Sommer ranken sich Rosen an dem alten Gebäude hinauf. Sehr entspannend.

Kurz vor zwölf ging ich in den Veranstaltungsraum. Um kurz vor zwölf ging das Konzert los. Um kurz vor zwölf hörte es auf. Zumindest laut der Uhr, die drinnen hing.
In Wirklichkeit war ich kurz vor neun drin – um neun sollte es anfangen. Eine Vorband gab es nicht und natürlich würden die Klaxons nicht Punkt 21 (in Worten: einundzwanzig) Uhr auf der kleinen Bühne stehen. Das machen Rockstars nicht. Nach einigem Warten kamen sie dann, in glänzenden Outfits, fast wie die Diskokugel.

Bevor ich hier allerdings weiteres zur Show sage, will ich noch einige andere Bemerkungen loswerden:

Ich hatte extra einpaar Leuchtarmbänder mitgebracht, weil ich dachte: ,,Yeah, Party-Harty, wie beim Berlin Festival“. Letztendlich war ich die einzige Person die eins hatte. Hm.
Außedem fiel mir auf, dass viele Leute relativ warm angezogen waren – also langärmlige Sachen. Groooooßer Fehler. Oder halt nicht, wenn man auf Hitze und Schweiß steht.
Die Kantine ist klein. Belüftung gibt es nicht wirklich. Ihr müsst nicht in Röcken hingehen, die wie Gürtel aussehen und auch keine Trägertops tragen, die eigentlich nur aus Trägern bestehen, aber legt wenigstens eure Jacke ab oder zieht den Rollkragenpullover aus. Dieses Leid kann man doch nicht mit ansehen. Auch bei ruhigen Konzerten kann es sehr warm werden.

Zurück zur Show.
Gleich zu Beginn wurde ,, Atlantis To Interzone“ reingeknallt. So begann auch 2013 beim Berlin Festival das Klaxons Konzert. Es ist einfach die Vorspeise, der Appetitanreger. Darauf folgten die neuen Lieder ,,Children Of The Sun" und ,,There Is No Other Time“, mit bunten Lichtern und Diskokugel unterstützt.
Eines der Highlights war – wie könnte es auch anders sein – „Golden Skans“. Die Menge sang und tanzte fröhlich mit, man sah die Freude an der Freude des Publikums im Gesicht des Sängers und selbst die Hitze war vergessen. Ach ja.

Klaxons spielten ungefähr gleich viele neue und alte Songs, zwischendurch wurde der Drummer gedisst und James Righton (der Typ am Keyboard) bewies seine Deutschkenntnisse. Dankeschön.
Als Zugabe gab es ein neues Lied und ganz zum Schluss wurde – ironischerweise – „It’s Not Over Yet“ gespielt. Doch es war wirklich vorbei.

Im Großen und Ganzen war das Konzert gut. Hätte natürlich länger sein können, aber so ist das meistens. Alles hat ein Ende.
Allerdings gefiel mir die Show beim Berlin Festival besser, wie man bereits gemerkt haben könnte. Das hat jedoch mehr mit der Stimmung im Publikum zu tun als mit der Band. Und der Tatsache, dass ich mit meinem Leuchtarmband ganz viele neidische Blicke auf mich zog. Glaub ich.

Wenn ihr die Klaxons kennt und mögt, geht ruhig auf deren Konzerte. Was habt ihr zu verlieren? Ok, Geld und Schlaf, aber was soll’s?
Wenn ihr die Klaxons nicht kennt, dann wagt euch auch ruhig auf ein Konzert. Könnte allerdings etwas verwirrend sein,wenn man erstmal so was wie ,,Atlantis To Interzone“ und dann „There Is No Other Time“ hört. Sie sind nun mal was... besonderes.
Golden Skans ist allerdings ein sehr schönes Lied, vor allem live.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Song Of The Month - April '14

Yeaaaaaah, it's spring. 
And it feels like summer, at least here in Berlin. Sunshine, the cold is away, free time because of holidays. The icing on the cake would be some summer music. Oh, hey, I found some. What a coincidence!

The chosen song comes from Cayucas. And they come from sunny California. If you listen to their music you will notice that they have this beach-touch: songs about love and the life at the coast and of course they play guitar. Also you can easily sing and dance along. Perfect music for playing volleyball or dancing at the beach.

Their songs aren't that new, but better late than never.''High School Lover'' is my favorite, though the Math Bishop Remix of ''East Coast Girl'' sounds pretty nice, too. Maybe the songs will make it on your summer-playlist as well.
Here you go.


Mittwoch, 30. April 2014

Lied des Monats - April '14

Leute, es ist Frühling! 
Man könnte sogar denken es sei Sommer. Sonne, Wärme und Feiertage, an denen man nichts machen muss. Zumindest einige von uns.Was passt da besser als ein schönes, sommerliches Lied? Nicht viel.

Das April-Lied ist von Cayucas, einer Band die aus dem sonnigen Kalifornien kommt. Das hört man ihnen an: die Lieder sind unkompliziert, hauptsächlich Gitarre und Schlagzeug, die Texte handeln von Liebe und das Leben an der Küste. Außerdem kann man sich einigermaßen dazu bewegen. Perfekt, um barfuß am Strand entlang zu hüpfen oder Volleyball zu spielen. Sommer Pop halt.

Über die Ästhetik des Covers lässt sich streiten,aber letztendlich geht es sowieso um die Musik. Mein Favorit ist ,,High School Lover''. Und den bekommt ihr hier:


Freitag, 25. April 2014

Write about... What?

Sometimes it's difficult to find an interesting topic to write about, so you don't write. The problem is just that a blog needs content. But what? You can write about anything: life, love, music, trees. Here are three inspirations for people who have no idea how to find a topic. 

The Dictionary-Oracle
If you ever have a question, just ask a dictionary. 
''What should I do this evening?'' ''Extract.'' ''A present for my brother?'' ''Foot.'' ''What is the most beautiful thing on earth?'' ''Human.'' (These are the actual answers of my dictionary. Strange?)
All you need to do is 
1.Take out a dictionary
2.Ask your question 
3.Close your eyes 
4.Open the book on a random page 
5.Put your finger anywhere on the book 
6.Open your eyes again 
7.Voilà - you have your answer

This way you can find a topic for an article. Of course I'm aware of the fact that books are soooooo last century - that's why I already developed a modern version of it: The Wikipedia-Oracle. You can use any other page with a random-word/article-option as well. For example the Urban Dictionary.
Just ask your question, click on ''random'' and there you go. 

Quote
Sometimes you already have a topic or at least an idea, but no introduction. Music will help you here (at least if it's not pure instrumental music).
Choose any song, keep the first sentence(s) or words in mind and use them for your awesome article. Maybe you have to translate the lyrics into the language you're writing in, but on the other hand it may be more interesting that way. You can also adopt the song title.

Keep Up With The Times
Try to be up to date. What is happening around the world? What is everybody talking about? And in particular: How can you profit from it?
You are a lion, you have to hunt. Find a victim and tear it up. 
Take an actual (and controversial) topic. Write about it. You can either be reputable and neutral or - better - you provoke by telling your (pretended) opinion and adducing meaningless reasons. The advantage is, that people will face up emotionally with your article, want to give their point of view and hence comment it. Then they will show it to their friends by sharing it on Facebook or whatever. Anyway, you have a topic and get free advertising. Do you really need more?

Well, that's it. I have realized that I have a lot of ideas, I'm just too lazy. That's bad. Next time I will probably write an article about how to overcome laziness.

Montag, 31. März 2014

Song Of The Month - March '14

It's the last day of March and do you know what it means? YES! Time for another song of the month! Yay! Sorry, it's spring and I'm getting a little overenthusiastic. 

This time, I'm going to present you a band called Junior. Though actually none of the members is from Berlin, they're considered as a Berlin band because they've met there.
Junior consists of songwriter Ian Fisher and musician/producer Fabian Kalker. They've already released their debut ''Self Fulfilling Prophets'', a varied album that doesn't fall into a certain category. It contains pop, electronic, even a little soul.

Their song ''I Don't Listen Much'' is quite catchy and has everything a pop-song needs - a cool bridge, a fast beat, the word 'love'. The only objection to this statement might be a little swearword. If you feel uncomfortable by singing it, just drop the 'sh' and say 'It gets a little dark'. Problem solved.

The video makes fun of teleshopping and contains some strange dancing and other interesting elements. See for yourself.