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Donnerstag, 12. Februar 2015

Lang nichts mehr gehört? #1

Oh. Hab dieses Jahr ja noch gar keine Musik vorgestellt. Das muss ich sofort nachholen. Ihr bekommt jetzt eine kleine Ladung Musiker, die man nicht unbedingt kennt. Zumindest kannte ich sie nicht. An dieser Stelle danke ich Triple J für deren Hottest 100 Liste, durch die ich auf einige der Künstler gekommen bin (hihi). Dies ist Teil 1.

Ben Khan
Laut last.fm besteht eine „sehr große Ähnlichkeit“ mit Glass Animals. Naaaaja. „Youth“ erinnert eher an The 1975. Tatsächlich dachte ein The 1975 Fan am Anfang es sei ein neues Lied seiner geliebten Band. Bis der Gesang begann.
Wie bei Glass Animals ist jedes Lied äußerst Facettenreich, das sollte wahrscheinlich die „sehr große Ähnlichkeit“ sein, doch wirkt es bei Ben Khan nicht weich und geschmeidig sondern aufgekratzt und stark. Einschlafen kann man dabei wohl nicht. Höchstens sich wie in Trance dazu bewegen.
Ich würde euch gerne die ganze E.P. präsentieren, denn Ban Khan kann was. Am coolsten finde ich „Savage“, vor allem zwischen 1:27 und 1:31.
            


Carmada - Maybe
Vielleicht ist „Maybe“ kein außergewöhnliches Lied: Eine Mischung aus elektrischer Musik und einem Akustik-Instrument (hier: Klavier), dazu immer der gleiche Gesang, eine Frauenstimme und plötzlicher Dubstep. Könnte sein, dass das Video nicht gerade künstlerisch wertvoll ist: eine voluminöse Frau fährt Fahrrad, später wird sie von einem Typen im Anzug auf einem Fahrrad durch eine sonnige Strandpromenade kutschiert und pöbelt dabei etwas rum. Doch ich finde es cool. Besonders, als sie dem Kind das Eis aus der Hand schlägt. Macht mich das zu einem schlechten Menschen?

Ich habe mir nur dieses Lied komplett angehört, aber wahrscheinlich ist der Rest von Carmada auch nicht schlecht. Wenn ihr nur hören und nicht sehen wollt, klickt hier.



Zhu
Zu guter letzt noch Zhu, ebenfalls aus dem Bereich der elektronischen Musik. Der dürfte nicht ganz so unbekannt sein, „Faded“ hab ich schon im Radio gehört und ein Zitat davon bei tumblr gesehen. Doch es gibt noch andere tolle Lieder.
Zum Beispiel „Superfriends“, ein dunkles und aufgeladenes Lied. Ein verzerrter, tiefer Sprechgesang und eine hohe, singende Stimme, die sagt „Uh b-b-b-b-baby, we could be superfriends“. Meiner Meinung nach ein gutes Club-Lied, auch wenn etwas an Wärme fehlt.

Dann gibt es da noch „Paradise Awaits“. Diesmal steht die hohe Stimme im Vordergrund und die Stimmung ist etwas heller. 

Genug elektronische Musik für heute. Bald (oder auch nicht bald) stelle ich euch ganz andere Musik vor. Bis demnächst ♥

Montag, 31. März 2014

Song Of The Month - March '14

It's the last day of March and do you know what it means? YES! Time for another song of the month! Yay! Sorry, it's spring and I'm getting a little overenthusiastic. 

This time, I'm going to present you a band called Junior. Though actually none of the members is from Berlin, they're considered as a Berlin band because they've met there.
Junior consists of songwriter Ian Fisher and musician/producer Fabian Kalker. They've already released their debut ''Self Fulfilling Prophets'', a varied album that doesn't fall into a certain category. It contains pop, electronic, even a little soul.

Their song ''I Don't Listen Much'' is quite catchy and has everything a pop-song needs - a cool bridge, a fast beat, the word 'love'. The only objection to this statement might be a little swearword. If you feel uncomfortable by singing it, just drop the 'sh' and say 'It gets a little dark'. Problem solved.

The video makes fun of teleshopping and contains some strange dancing and other interesting elements. See for yourself.


Lied des Monats - März '14

Ja, ich lebe noch, komme allerdings nicht regelmäßig zum Schreiben. Glücklicherweise gibt es noch genug Zeit, um zumindest über das Lied des Monats zu berichten. Diesmal von Junior.

Junior besteht aus dem Songwriter Ian Fisher und dem Musiker/Produzenten Fabian Kalker. Sie lernten sich in Berlin kennen, also kann man sie auch als ein berliner Duo bezeichnen. Yeah, wieder eine coole Band für uns.

,,I Don't Listen Much'' ist sowohl Pop als auch Electronic, passt also super in die Zeit. Den Refrain kann man sich leicht merken und sicherlich kann jeder was damit verbinden. Wer ein Problem mit englischer Fäkalsprache hat, kann beim Mitsingen auch einfach das ,,sh’’ weglassen. It gets a little dark.

Ein weiteres Goldstück in diesem Song ist das Wirrwarr aus ,,need’’ und ,,love’’, welches wie ein langsamer Zungenbrecher daherkommt. Am Ende wird dies nur noch auf Gesang und Beat reduziert, wodurch das ganze nicht verzweifelt sondern ziemlich cool wirkt.

Insgesamt ist es nicht das beste Lied zum Abgehen, dennoch kann man ganz gut dazu tanzen, wie man im Video sieht. Aber letztendlich eignet es sich vor allem zum Mitsingen. Oder halt nicht. Jeder wie er will.

Junior haben bereits Ende Februar ihr Debütalbum Self Fulfilling Prophets rausgebracht. Es ist ein interessantes Album,die Lieder sind abwechslungsreich und nicht überladen. In welche Kategorie man es einordnen könnte? Keine Ahnung, es hat von vielem einbisschen.
Aber zurück zu ,,I Don't Listen Much'' - hier habt ihr das Video. Freut euch auf Teleshopping der besonderen Art.


Mittwoch, 19. März 2014

I Like To Move It, Move It

Dancing is a good way to set yourself free, to forget everything and just feel your body, your emotions. It doesn't matter whether you're a good dancer or not - music and movement are healthy for your mind and body. As long as you don't overdo it. Knees and backs can be quite sensitive, especially when you're old. Trust me.

I'm going to show you a few music videos with interesting dance moves. Maybe they will encourage you to dance or inspire you. Maybe they will make you smile. Maybe they will make you feel like you're more of a spider walking on a trampoline in roller-skates than a dancer. In that case - sorry. But honestly, it shouldn't matter what you look like when you're dancing, just enjoy yourself.



Gin Ga - Dancer
These four guys from Austria (not Australia) don't take themselves too seriously.Their other videos are interesting as well, but this one is probably the most popular.
"Dancer" is a funny video and a lot of people dance just like that, so it got a lot of approval.







Darwin Deez - DNA
Darwin Deez has a lot of funny and creative videos. This one is focused on a couple dancing through their relationship. Good times and bad times. Here you go.







Citizens! - True Romance
Oh, another dancing couple. But this time with background dancers and modern outfits. Cool. 






Stromae - Papaoutai
Though it's a sad story, the dancing is just awesome. I couldn't dance like that when I was a child. And I still can't.








Devendra Banhart - Carmensita
Now we have a Spanish Song. This video doesn't contain as much dancing as the others, but it's entertaining, colorful and cheerful.





That's enough for today. I hope you liked it. And now get up and dance!

Freitag, 28. Februar 2014

Lied des Monats - Februar '14

In dieser Rubrik werde ich mich immer am letzten Tag des Monats einem neuen Lied widmen, welches irgendwie meine Aufmerksamkeit erregt hat - was nicht unbedingt positiv sein muss. Diesmal aber schon.

Ich war erst am überlegen, ob ich über Klaxons oder Glass Animals schreiben soll. Letztendlich habe ich mich für das Oxforder Quartett Glass Animals entschieden.
Leute, die mich einigermaßen kennen, wissen, dass ich diese Band unglaublich cool finde. Allerdings haben sie noch nicht so viel rausgebracht (bisher zwei EPs) und dementsprechend war die Freude groß, als am 13. Februar ein neues Lied veröffentlicht wurde. Yesssss.

Der Song heißt ,,Gooey“ (dt: klebrig, zähflüssig, schnulzig) und klang beim ersten Hören magisch-mysteriös. Wenn man auch auf den Text achtet, dann  klingt es außerdem leicht verrucht.  
Das Lied an sich beginnt eher ruhig und steigert sich Stück für Stück. Am Ende gibt’s einen Break und dann – BÄM – kommt wieder der melodische Refrain, der sich schnell im Kopf festsetzt. Es ist ein abwechslungsreiches Lied und David Bayleys zum Teil gehauchter Gesang bringt zusätzlich Spannung rein. Seine normale Stimme ist in echt übrigens nicht so hoch.
Insgesamt wirkt der Track zähflüssig und man kann sich gut dazu bewegen. Das sieht man auch im Musikvideo, doch Vorsicht: es ist etwas…speziell. Andererseits sind das so ziemlich alle Videos von Glass Animals.
Hört euch ,,Gooey“ hier an:



Falls ihr noch ein paar Fakten zum Lied wollt:
Es wurde von David Wrench abgemischt, der unter anderem auch für bzw. mit Everything Everything, Caribou und Bat For Lashes gearbeitet hat.
Gemastered wurde alles von Mandy Parnell, die auch auf ,,Coexist“ von The xx und Mount Kimbies’ ,,Cold Spring Fault Less Youth“ Einfluss hatte.
Die Regisseure von ,,Gooey“ sind The Apiary. Man kann sich das Video unter anderem hier auch in Deutschland ansehen. 
Wann endlich ein ganzes Album rauskommt? Irgendwann 2014.


Fazit: ,,Gooey“ ist ein geschmeidiges, aufregendes Lied mit magischer Atmosphäre und neckischem Refrain. Es ist wie eine fluoreszierende Schlange, die sich durch eine dunkle, samtige Masse schlängelt (falls sich jemand einen Tiervergleich wünscht). Mir gefällt es, doch mein Herz ist an ,,Exxus" ,einem früherem Song, vergeben.