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Mittwoch, 27. April 2016

Bands für den Sommer - NVDES

Auch wenn es momentan eher kalt ist, es regnet und manchmal sogar Hagel fällt, können wir uns ja trotzdem auf den Sommer freuen. Um die Stimmung anzuheizen, werde ich (versuchen) hin und wieder die ein oder andere Band vorzustellen, die euch hoffentlich zum Strahlen bringt.

Früher wurde an Stelle von "U" ein"V" geschrieben. Wieso? Im lateinischen hat man nicht wirklich einen Unterschied draus gemacht. Mittlerweile wird es wieder modisch, ein "U" durch ein "V" zu ersetzen. Zum Beispiel bei "CHVRCHES". Oder bei "NVDES". Um letztere soll es heute hier gehen.



Ich konnte die Band mal live in Berlin bei ihrem ersten Konzert erleben und fand die Stimmung und den Performance-Stil ganz gut, wenn nicht sogar "Unvergesslich". Es macht gute Laune und viele tanzten mit. Später schrieb ich die Band auf Facebook an, um herauszufinden, ob es demnächst eine E.P. geben würde, allerdings kam nie eine Antwort, also schrieb ich nicht sofort über die Band, weil ich beleidigt war. Mein Ego ist verheilt und die Zeit ist reif für etwas frische Musik.

Die Band an sich bestand zumindest bei der Live-Show aus zwei jungen Männern, die aus Los Angeles sind. Der Kopf dahinter ist Josh Ocean (sogar ein sommerlicher Name!). Ihr Stil ist etwas ausgefallen und laut, deswegen war Berlin als Ort der Premiere ganz gut gewählt, denn da passt sowas hin. Die Musik geht Richtung Indie-Pop und ist etwas psychedelisch. An den Videos lässt sich das auch ganz gut erkennen. Hier seht ihr das neueste Video (Stand: 27.April 2015):



Super zum Mitsingen und auch für Werbespots geeignet. Was meint ihr?

Donnerstag, 12. Februar 2015

Lang nichts mehr gehört? #1

Oh. Hab dieses Jahr ja noch gar keine Musik vorgestellt. Das muss ich sofort nachholen. Ihr bekommt jetzt eine kleine Ladung Musiker, die man nicht unbedingt kennt. Zumindest kannte ich sie nicht. An dieser Stelle danke ich Triple J für deren Hottest 100 Liste, durch die ich auf einige der Künstler gekommen bin (hihi). Dies ist Teil 1.

Ben Khan
Laut last.fm besteht eine „sehr große Ähnlichkeit“ mit Glass Animals. Naaaaja. „Youth“ erinnert eher an The 1975. Tatsächlich dachte ein The 1975 Fan am Anfang es sei ein neues Lied seiner geliebten Band. Bis der Gesang begann.
Wie bei Glass Animals ist jedes Lied äußerst Facettenreich, das sollte wahrscheinlich die „sehr große Ähnlichkeit“ sein, doch wirkt es bei Ben Khan nicht weich und geschmeidig sondern aufgekratzt und stark. Einschlafen kann man dabei wohl nicht. Höchstens sich wie in Trance dazu bewegen.
Ich würde euch gerne die ganze E.P. präsentieren, denn Ban Khan kann was. Am coolsten finde ich „Savage“, vor allem zwischen 1:27 und 1:31.
            


Carmada - Maybe
Vielleicht ist „Maybe“ kein außergewöhnliches Lied: Eine Mischung aus elektrischer Musik und einem Akustik-Instrument (hier: Klavier), dazu immer der gleiche Gesang, eine Frauenstimme und plötzlicher Dubstep. Könnte sein, dass das Video nicht gerade künstlerisch wertvoll ist: eine voluminöse Frau fährt Fahrrad, später wird sie von einem Typen im Anzug auf einem Fahrrad durch eine sonnige Strandpromenade kutschiert und pöbelt dabei etwas rum. Doch ich finde es cool. Besonders, als sie dem Kind das Eis aus der Hand schlägt. Macht mich das zu einem schlechten Menschen?

Ich habe mir nur dieses Lied komplett angehört, aber wahrscheinlich ist der Rest von Carmada auch nicht schlecht. Wenn ihr nur hören und nicht sehen wollt, klickt hier.



Zhu
Zu guter letzt noch Zhu, ebenfalls aus dem Bereich der elektronischen Musik. Der dürfte nicht ganz so unbekannt sein, „Faded“ hab ich schon im Radio gehört und ein Zitat davon bei tumblr gesehen. Doch es gibt noch andere tolle Lieder.
Zum Beispiel „Superfriends“, ein dunkles und aufgeladenes Lied. Ein verzerrter, tiefer Sprechgesang und eine hohe, singende Stimme, die sagt „Uh b-b-b-b-baby, we could be superfriends“. Meiner Meinung nach ein gutes Club-Lied, auch wenn etwas an Wärme fehlt.

Dann gibt es da noch „Paradise Awaits“. Diesmal steht die hohe Stimme im Vordergrund und die Stimmung ist etwas heller. 

Genug elektronische Musik für heute. Bald (oder auch nicht bald) stelle ich euch ganz andere Musik vor. Bis demnächst ♥