Mittwoch, 11. Juni 2014

Glass Animals auf einem Dach in Berlin, 10/06/14

Es ist kein Geheimnis, dass Glass Animals einer meiner Lieblingsbands ist. Ich habe sie mir eigentlich nur angehört, weil ich das Cover ihrer EP „Glass Animals“ cool fand. Dass die Band an sich auch nicht schlecht aussieht, ist mir damals noch gar nicht bewusst gewesen. Ok, ich könnte hier noch ganz viel erzählen, aber dann wäre die Einleitung zu lang.

An einem schönen Sommertag begab es sich, dass der Radiosender FluxFM die Band Glass Animals bei sich auf der Dachterrasse spielen ließ. Diese Chance wollte sich ein junges Mädchen nicht entgehen lassen und somit machte es sich mit einer Freundin auf den Weg in das Herz Berlins.
Sie hörten den Soundcheck schon von Weitem und betraten einen antiken Fahrstuhl. Nach fünf Minuten waren sie oben. Mit der Treppe hätte es nur 42,7 Sekunden gedauert, doch die Zeit drängte nicht.

Obwohl es bereits 18 Uhr war, schien die Sonne erbarmungslos auf die kleine Menschenmenge herab. Die Band hatte Glück, sie standen im Schatten. Warm war ihnen trotzdem. Oder sie tragen aus Prinzip keine Schuhe.
Lauter Applaus, kurze Begrüßung und dann spielten Glass Animals ihr wohl bekanntestes Lied – „Gooey“. Darauf folgte das sommerlich-tropische „Pools“. Weiter konnte ich mir die Reihenfolge nicht merken. Nur noch, dass „Walla Walla“ am Ende gespielt wurde. Dieses Lied hat richtig coole Trommeln. Wir hätten dazu wahrscheinlich beim Bauchtanz getanzt, wenn der Song damals schon existiert hätte.
Insgesamt spielten sie ca. 40 Minuten, sowohl alte als auch neue Stücke. Von mir aus hätten sie ruhig alle spielen können. Oder zumindest noch „Exxus“. Aber ich sollte mich nicht beklagen.




Zwischendurch erzählte der Sänger Dave Bayley (nicht Baileys) einige Dinge. Zum Beispiel, dass das Publikum ziemlich cool aussähe mit den Sonnenbrillen und dass es so warm sei, dass sein Eis geschmolzen wäre. Und dass jeder später noch ein Eis essen sollte.
Generell war die Band locker drauf, sie haben sich sogar auf der Gästeseite meines Ideenbuches eingetragen.
Das Konzert war ebenfalls entspannt, allerdings würde ein dunkler Club mit bunten Lichtern und Nebelmaschinennebel auch sehr gut zur Musik passen. Mit richtig viel Nebel.

Hier noch einige Bilder, die ich gemacht habe. Sie sind ein bisschen hipster-mäßig bearbeitet, bei der englischen Version (die ich irgendwann noch schreiben werde) kommen dann die „normalen“ hin. 


alle außer der Drummer

der Drummer (Joe) ohne alle


Edmund Irwin-Singer ist trotz seines Namens nicht der Sänger. Haha. Ha.


Gitarrist & Synthesizerist in einem - Drew


Dave spielt Gitarre und läuft dabei



Und er singt auch noch!


das war übrigens die Aussicht
Happy End ♥

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