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Samstag, 23. Januar 2016

Prokrastinieren wie die Profis - Teil 1

Für die, die das Wort nicht kennen: Nein, hier geht es nicht um irgendwelche perversen Sachen. Es geht um etwas, das fast jeder Mensch macht. Es ist ganz natürlich, aber doch etwas, nach dem man sich schlecht fühlt. Prokrastination, oder auch: das Aufschieben von anstehenden Aufgaben.

Du sitzt/ liegst/ stehst gerade vor einem Bildschirm und klickst/ scrollst/ wischst weiter. Du weißt, du solltest das nicht tun. Du weißt, dass da eigentlich was anderes ansteht. Aber du fühlst dich noch nicht bereit dafür. „Später“, denkst du dir „Später hab ich auch noch Zeit. Jetzt ist es noch nicht so wichtig.“ Du hast vollkommen Recht. Aber ganz wohl fühlst du dich trotzdem nicht. Gücklicherweise gibt es ja diesen Blogartikel.Im ersten Teil erkläre ich schon mal, wie man das schlechte Gefühl einigermaßen loswerden kann.



Egal was du machst, (er)finde einen Sinn dahinter. 

Du bist stundenlang auf 9gag, imgur, tumblr, Pinterest oder einem anderen Programm? Speichere dir einige der Bilder, damit du dir einreden kannst, dass du sie später deinen Freunden zeigst (falls du welche hast), sie ausdruckst und an eine Pinnwand/ Tür klebst oder dass du sie als Inspiration für deine Zukunft brauchst.

Du liest Fanfictons oder Sachen auf Twitter? Perfekt! Du machst was für deine Bildung, du LIEST. Außerdem wächst dadurch dein Wortschatz, dein Allgemeinwissen und deine Fantasie. Deine Eltern wären stolz auf dich. Vielleicht schreibst du irgendwann ja selber was.

Wenn du einfach nur rumliegst und schläfst, ist das auch okay. Wir leben in einer unruhigen Welt, in der jede Minute Schlaf oder Ruhe wertvoll ist. Wer weiß, ob du in der Zukunft noch Zeit dazu haben wirst. Also genieß den Moment.

Serien/ Videos/ Filme zu schauen ist auch ein beliebtes Prokrastinationsmittel. Und das zu Recht. Man lernt die diversen Facetten von Charakteren kennen, die es gibt. Man sieht neue Orte, eventuell auch Zeichenstile, und man lernt, wie man in verschiedenen Situationen handeln sollte oder nicht handeln sollte. Wenn man dann auch noch in einer fremden Sprache schaut, dann gibt es keinen Grund mehr, sich schlecht zu fühlen, da man auch noch seine Sprachkenntnisse verbessert. Wow.


Deine Art der Aufschiebung ist nicht dabei und du weißt einfach nicht, wozu sie gut ist? Dann zöger' nicht und frage mich! 

Donnerstag, 17. April 2014

Ideenlos

Manchmal ist es schwierig, ein interessantes Thema zu finden, über das man schreiben kann. Aber ein Blog braucht nunmal Inhalt. Also was kann man tun, wenn einem einfach nichts cooles einfällt? Darüber hab ich mir Gedanken gemacht. Im Grunde ist es doch so, dass man über alles schreiben kann. Ob das dann auch jemand lesen will, ist eine andere Sache. Hier drei Ideen für Ideenlose.

Das Wörterbuch-Orakel
Die erste Anlaufstelle für alle möglichen Fragen die man haben kann - ein Wörterbuch.
,,Wie wird mein Tag?'' ,,Zweitklasswagen'' ,,Was kann ich meiner Mutter zum Geburtstag schenken?'' ,,Kontingent'' ,,Was soll ich machen?'' ,,Hypotenuse''.
Wenn man ein Thema für einen Artikel braucht, fragt man einfach das Buch, schlägt irgendeine Seite auf, schließt die Augen, tippt irgendwo hin, öffnet die Augen wieder und fertig. 
Natürlich ist mir bewusst, dass analoge Wörterbücher in dieser modernen Gesellschaft etwas unpraktisch sind. Glücklicherweise gibt es auch dafür eine Lösung: Man geht einfach auf Wikipedia oder Stupidedia und klickt links auf ,,Zufälliger Artikel'' bzw. ,,Zufällige Seite''. Schon hat man ein Thema.

Zitieren
Manchmal ist es auch so, dass einem nicht nur das Thema, sondern auch ein guter Einstieg fehlt. Da kommt die Musik zur Hilfe, vorzugsweise keine rein instrumentale.
Man macht einfach irgendein Lied an und merkt sich den ersten Satz oder die erste Wortgruppe, der Text kann auch gegooglt werden. Eventuell übersetzt man den Satz noch in die Sprache, in der man vor hat zu schreiben - dadurch fällt die angewandte Methode nicht sofort auf. Als Thema dient der Songtitel, der gleichzeitig Überschrift sein kann.Voilà.

Mit der Zeit gehen
Guck, hör oder lies Nachrichten. Worüber wird grad geredet? Was interessiert die Massen? Und vor allem: wie kannst du davon profitieren?
Die Medien sind wie Geier. Jeder kann ein Teil der Medien sein. Du auch. Sei der gefräßigste Geier. Greif dir irgendein aktuelles Thema. Du kannst neutral und seriös darüber berichten oder aber du provozierst, sagst deine (angebliche) Meinung und argumentierst dazu auch noch sinnlos. Das hat den Vorteil, dass Leute sich emotional mit deinem Artikel auseinandersetzen, ihre eigene Meinung äußern wollen und ihn dann kommentieren, teilen, anderen Leuten weitererzählen. Somit hast du ein Thema und gleich dazu noch Werbung. Was will man mehr?

Das waren drei Möglichkeiten, um Denkanstöße für Artikel zu bekommen. Ich werde demnächst vermutlich einige davon anwenden, da mir in letzter Zeit nicht viel eingefallen ist. Vielleicht war ich aber auch nur faul.